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Gangschule

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Definition

Zu den krankengymnastischen Basistechniken gehörende Technik zur Schulung des Gangbilds.

Indikation

Alle mit Gangstörungen einhergehenden orthopädisch-traumatologischen Krankheitsbilder.

Kontraindikation

Fehlende Mobilisierbarkeit des Patienten, Vorhandensein von Begleitdiagnosen, die in sich Kontraindikationen einer Mobiliserung ausmachen, z. B. frische, ausgedehnte tiefe Bein- oder Beckenvenenthrombose oder instabile Angina pectoris.

Durchführung

In die konservative oder operative Therapie eingebettete Technik, die die Verbesserung des Gangbilds aller mit Gangstörungen einhergehenden orthopädisch-traumatologischen Krankheitsbilder zum Ziel hat. Je nach Indikation wird entweder ein physiologisches Gangbild angestrebt, z. B. bei gestatteter Vollbelastung nach Totalendoprothese eines Gelenks der unteren Extremitäten, oder es wird eine spezielle Gangschule unter veränderten Voraussetzungen, z. B. bei Prothesenversorgung nach Amputationen, durchgeführt.

Autor

Nils Hailer

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